Konstruktion / Bauweise
Ein Aktiv-Klima Haus zu errichten bedeutet nachhaltig zu bauen. Es werden ausschließlich natürliche Produkte mit einer langen Nutzbarkeit für die Konstruktion eingesetzt. Ein besonderes Merkmal der Bauweise ist die Aktiv-Klimawand, ein ausgereiftes Wandsystem, welches durch einen hohen Lehmanteil die Speichermasse und den Wohnkomfort im Eigenheim erhöht.
1.1 Fundamente Bodenplatte:
Stahlbeton nach statischen Erfordernissen (WU Beton bei Erfordernis)
1.2 Kellermaurwerk:
Stahlbeton, (WU-Beton bei Erfordernis lt. Statik
1.3 Geschossdecken:
Die Deckenkonstruktion wird als Kreuzlagenholz-Elementen ausgeführt. Der Fußbodenaufbau (Schüttung, Trittschalldämmung, Estrich, Bodenbelag) ist nur in Schichtdicken laut Anforderung variabel. Die Untersicht der Deckenkonstruktion wird mit Gipskartonplatten verkleidet(abgehängte Decke).
1.4 Balkone:
Der vorgelagerte (wärme, -und schalltechnisch entkoppelt) Balkon ist als sichtbare Balkenlage ausgeführt und auf einer verzinkten Stahlkonstruktion aufgelagert.
1.5 Außenwände:
Die Außenwände sind als Passivhauswände, mit insgesamt ca. 500mm starken Holzelementen mit dazwischen liegender Zellulose Dämmung, konstruiert. Die Tragkonstruktion wird beidseitig durch eine diagonale Rauschalung statisch unterstützt. Auf der Außenseite befindet sich gegen die sommerliche Überhitzung eine weitere Dämmschicht aus 40mm starken Holzweichfaserplatten. Diese Holzweichfaserplatten stellen zugleich den Putzträger dar und dienen als Winddichtung hinter der Holzfassade. Auf der Innenseite wird das Aktiv Klimawand - System (Lehmputz) verwendet.
1.6 Dach:
Die Dachkonstruktion besteht aus hochgedämmten, „Multibox“-Elementen mit vollflächiger Holzweichfaserdämmung an der Oberseite - gegen die sommerliche Überhitzung. Diese Elemente haben einen hoch diffusionsoffenen Aufbau mit insgesamt 44cm Stärke. Die hinterlüftete Satteldachkonstruktion mit 30° und 45° Dachneigung wird mit Dachsteinen gedeckt. Über dem Zugangsbereich hat das Dach eine Neigung vom 7°, dies wird ebenfalls mit Dachsteinen oder einer Bitumenbahn gedeckt (obliegt dem Bauträger).
1.7 Wohnungstrennwände:
Die Wohnungstrennwände werden zweischalig aus Kreuzlagenholzelementen ausge-führt, nach den den Bestimmungen der Ö-Norm und lt. Angeben des Statikers ausgeführt. Beiden Seiten der Wohnungstrennwände werden mit Gipskarton beplankt gemäß Anforderungen der Ö-Norm (Schall).
1.8 Stiegen:
Stahlbeton, schalltechnisch entkoppelt. Handläufe/ Geländer Stahlkonstruktion . Bodenbelag Feinsteinzeug oder Terrazzofliesen. Stiegenhaus nicht beheizt. Stiegenhaus wird mit Glasfassade versehen, lt. Gestaltung des Architekten.
6.1 Personenlift:
In jedem Stiegenhaus wird ein Personenlift errichtet (nicht in den Reihenhäusern)
6.2 Schließanlage:
Sicherheitsschließanlage mit Profilzylinder
Hauseingangstüre, Wohnungseingangstüre, Kellertüre, Briefkasten, Tiefgarage und Allgemeinräume mit einem Schlüssel bedienbar
3 Schlüssel je Wohneinheit
6.3 Gemeinschaftsanlagen:
Fahrrad-, Kinderwagenabstell-, Trocken-, Technik-, Elektroverteilerräume,... im Untergeschoss, zum Teil im Erdgeschoss.
Müllhaus im Bereich der Tiefgaragenzufahrt.
Gärtnerisch gestaltete Freibereiche
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